Sich selbst heiraten: Das Prozedere heißt Sologamie

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Sologamie bezieht sich auf die Praxis, sich selbst zu heiraten. Dies kann entweder als symbolische Geste oder als ernsthafte Ehe angesehen werden, in der eine Person sich selbst als Ehepartner betrachtet. In einigen Fällen kann Sologamie auch als Form des Protests oder als Ausdruck von Individualismus betrachtet werden. Es gibt keine Gesetze, die Sologamie verbieten, und in einigen Fällen werden sogar offizielle Dokumente wie Eheurkunden ausgestellt. Allerdings ist Sologamie in den meisten Gesellschaften nicht die normale Form der Ehe und wird möglicherweise nicht von der Gesellschaft akzeptiert oder anerkannt.

Es gibt sowohl Vorteile als auch Nachteile, wenn man sich selbst heiratet. Hier sind einige mögliche Überlegungen:

Vorteile:

  • Es gibt keine Einschränkungen durch gesellschaftliche Normen oder Erwartungen.
  • Man muss sich keine Gedanken über den Einfluss oder die Meinung eines Ehepartners machen.
  • Man kann sich selbst auf die gleiche Weise lieben und respektieren, wie man es von einem Ehepartner erwartet.

Nachteile:

  • Sologamie wird möglicherweise nicht von der Gesellschaft akzeptiert oder anerkannt.
  • Es gibt möglicherweise keine rechtlichen Vorteile wie Steuervorteile oder Krankenversicherungen, die man als verheiratetes Paar hätte.
  • Man hat keinen Ehepartner, mit dem man das Leben teilen oder Probleme lösen kann.

Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, was man von einer Ehe erwartet und ob Sologamie die beste Wahl für einen selbst ist. Es könnte auch hilfreich sein, mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten darüber zu sprechen, bevor man eine Entscheidung trifft.